Strenger Winter = Weniger Insekten? Der Mythos im Faktencheck

Das Thema Insekten im Winter sorgt jedes Jahr für die gleiche Diskussion: „Wir brauchen einen richtigen Winter mit ordentlich Frost! Sonst haben wir im Sommer zu viele Mücken und Fliegen.“ Diesen Satz hört man Jahr für Jahr, sobald sich die Jahreszeit dem Winter nähert. Doch stimmt das wirklich? Führen strenge Winter tatsächlich zu weniger Insekten im Folgejahr? Die kurze Antwort: Nein. Die lange Antwort liefert dieser Artikel.

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Die Vorstellung, dass Insekten im Winter einfach erfrieren und deshalb im Sommer in geringerer Zahl auftreten, ist ein weit verbreiteter Irrtum. Tatsächlich sind „unsere“ Insekten perfekt an die Bedingungen hier in Mitteleuropa angepasst – inklusive frostiger Winter. In diesem Artikel erklären ich, warum strenge Kälte den meisten Insekten nichts anhaben kann, welche Strategien sie entwickelt haben und wann Winter tatsächlich gefährlich für Insekten werden können.

Warum strenge Winter nicht zu weniger Insekten führen

Insekten leben seit Millionen von Jahren in Regionen mit kalten Wintern. Hätten sie keine Mechanismen entwickelt, um Frost zu überstehen, wären sie längst ausgestorben. Die Evolution hat dafür gesorgt, dass Insekten verschiedene Überlebensstrategien besitzen, die es ihnen ermöglichen, selbst extreme Minusgrade unbeschadet zu überstehen.[1]

Das grundlegende Prinzip ist einfach: Insekten sind wechselwarm. Das bedeutet, ihre Körpertemperatur passt sich der Umgebungstemperatur an. Anders als wir Menschen müssen sie keine konstante Körpertemperatur aufrechterhalten. Sinken die Temperaturen, fahren Insekten ihren Stoffwechsel herunter und fallen in eine Art Ruhezustand. In diesem Zustand benötigen sie kaum Energie und können monatelang ohne Nahrung auskommen.[2]

Die meisten Insektenarten verbringen den Winter nicht als ausgewachsenes Tier, sondern in anderen Entwicklungsstadien. Sie überwintern als Ei, Larve oder Puppe – Formen, die besonders widerstandsfähig gegen Kälte sind. Der Lebenszyklus vieler Insekten ist genau auf die Jahreszeiten abgestimmt. Im Herbst legen sie Eier oder verpuppen sich, und erst im Frühling oder Sommer schlüpfen die nächsten Generationen.

Einige Insektenarten überwintern jedoch auch als ausgewachsene Tiere. Sie haben besonders ausgefeilte Mechanismen entwickelt, um die Kälte zu überleben. Dazu gehören körpereigene Frostschutzmittel, die wir später genauer betrachten werden.

Kurz gesagt: Strenge Winter sind für Insekten kein Problem. Sie sind Teil des natürlichen Zyklus, mit dem die Tiere seit Jahrtausenden umgehen. Wer im Sommer weniger Mücken oder Fliegen haben möchte, muss nicht auf einen harten Winter hoffen – das funktioniert schlicht nicht.

Wie Insekten den Winter überleben: Die wichtigsten „Strategien“

Insekten haben drei grundlegende Strategien entwickelt, um die kalte Jahreszeit zu überstehen. Jede Art nutzt die Methode, die am besten zu ihrem Lebenszyklus passt.[3]

Strategie 1: Migration

Einige Insektenarten ziehen im Herbst in wärmere Regionen. Der bekannteste Vertreter ist der Distelfalter, der von Europa aus das Mittelmeer überquert und bis in die Sahelzone südlich der Sahara fliegt – eine Strecke von rund 4.000 Kilometern. Auch der Admiral zieht im Herbst nach Südeuropa oder Nordafrika. Diese Wanderfalter kehren im Frühling zurück oder ihre Nachkommen besiedeln wieder die nördlicheren Gebiete.[4]

In Deutschland sind wandernde Insekten jedoch die Ausnahme. Die meisten Arten bleiben hier und trotzen der Kälte.

Strategie 2: Überwinterung in verschiedenen Entwicklungsstadien

Die häufigste Strategie ist die Überwinterung als Ei, Larve oder Puppe. In diesen Stadien sind Insekten besonders robust und können Frost gut überstehen. Schmetterlinge wie der Schwalbenschwanz überwintern als Puppe, Mücken legen ihre Eier im Schlamm von Gewässern ab, und Libellen verbringen den Winter als Larven am Grund von Teichen.[5]

Diese Entwicklungsstadien sind oft gut geschützt – unter der Erde, in Pflanzenstängeln, unter Baumrinden oder in anderen geschützten Verstecken. Dort sind sie vor extremen Temperaturen geschützt, und die Schneedecke wirkt zusätzlich als Isolationsschicht.

Strategie 3: Überwinterung als ausgewachsenes Insekt

Einige Arten überwintern als fertige Insekten. Das hat den Vorteil, dass sie im Frühling sofort aktiv werden und sich fortpflanzen können, ohne erst noch schlüpfen zu müssen. Zu diesen Arten gehören unter anderem bestimmte Schmetterlinge, Marienkäfer und Wanzen. Sie suchen sich geschützte Plätze wie Baumhöhlen, Dachböden, Keller oder Mauerspalten und fallen dort in eine Winterstarre.[6]

Kältestarre und Frostschutzmittel: Die Biologie hinter dem Überleben

Wie genau schaffen es Insekten, Temperaturen von minus 20 Grad Celsius und mehr zu überleben? Die Antwort liegt in zwei Hauptmechanismen: der Kältestarre und körpereigenen Frostschutzmitteln.

Kältestarre und Diapause

Wenn die Temperaturen sinken, verfallen Insekten in eine sogenannte Kältestarre. Ihr Stoffwechsel wird auf ein Minimum reduziert, die Körperfunktionen fahren herunter, und sie verharren bewegungslos in ihren Verstecken. Dieser Zustand wird auch als Diapause bezeichnet – eine Art programmierter Ruhezustand, der genetisch festgelegt ist.[7]

Die Diapause ist mehr als nur eine Reaktion auf Kälte. Sie wird durch die abnehmende Tageslänge im Herbst ausgelöst und ist hormonell gesteuert. Insekten „wissen“ durch ihre innere Uhr, wann der Winter naht, und bereiten sich entsprechend vor. In diesem Zustand können sie monatelang ohne Nahrung und bei eisigen Temperaturen überleben

Frostschutzmittel im Insektenkörper

Das eigentliche Problem bei Frost ist nicht die Kälte selbst, sondern die Bildung von Eiskristallen im Körper. Wenn Wasser in den Zellen gefriert, können die scharfkantigen Kristalle die Zellmembranen zerstören und lebenswichtige biochemische Prozesse unterbrechen.[8]

Viele Insekten haben deshalb körpereigene Frostschutzmittel entwickelt. Dazu gehören Glycerin, Sorbit und spezielle Proteine. Diese Stoffe senken den Gefrierpunkt der Körperflüssigkeit erheblich. Der Zitronenfalter kann dank dieser Substanzen Temperaturen von bis zu minus 20 Grad Celsius überstehen, ohne dass sein Körper gefriert.[9]

Bei Tagfaltern, die als ausgewachsene Tiere überwintern, wird die Körperflüssigkeit so verändert, dass sie auch bei extremen Minusgraden nicht einfriert. Diese Anpassung ist so effektiv, dass Zitronenfalter bereits im Januar oder Februar an milden Tagen wieder fliegen können, ohne Schaden genommen zu haben.

Marienkäfer nutzen eine ähnliche Strategie. Sie senken ihre Körpertemperatur unter null Grad Celsius und produzieren ebenfalls Glycerin als Frostschutzmittel. Das erlaubt es ihnen, in Gruppen von bis zu hundert Tieren unter Baumrinden oder in Mauerritzen zu überwintern.[10]

Wann Winter tatsächlich gefährlich für Insekten werden

Auch wenn Insekten gut an Kälte angepasst sind, gibt es Situationen, in denen der Winter für sie zur Gefahr wird. Das eigentliche Problem sind nicht die tiefen Temperaturen, sondern instabile Wetterverhältnisse.

Temperaturschwankungen als größte Bedrohung

Besonders gefährlich sind Phasen, in denen auf milde Temperaturen plötzlich wieder starker Frost folgt. Steigen die Temperaturen im Winter über längere Zeit, erwachen manche Insekten vorzeitig aus der Winterstarre. Ihr Stoffwechsel fährt wieder hoch, sie werden aktiv und verbrauchen Energie.[11]

Kommt dann ein erneuter Kälteeinbruch, können sich die Tiere nicht schnell genug wieder anpassen. Sie erfrieren, weil ihre Körperfunktionen bereits hochgefahren waren. Oder ihre Energiereserven sind durch die Phase der Aktivität so weit aufgebraucht, dass sie die restliche Winterzeit nicht mehr überstehen.

Feuchtigkeit und Pilzbefall

Ein weiteres Problem sind milde, feuchte Winter. Bei hoher Luftfeuchtigkeit und Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt können sich Pilze und Bakterien auf den Insekten ansiedeln. Die Tiere sind in der Winterstarre bewegungslos und können sich nicht gegen diese Erreger wehren. Sie beginnen im schlimmsten Fall zu schimmeln oder werden von Pilzen befallen, was zum Tod führt.[12]

Strenge, trockene Kälte ist für Insekten also deutlich ungefährlicher als wechselhaftes, feuchtes Wetter.

Früher Frühling als Falle

Auch ein verfrühter Frühling kann problematisch sein. Wenn Insekten zu früh im Jahr schlüpfen oder aktiv werden, finden sie oft keine Nahrung. Blüten sind noch nicht geöffnet, und andere Nahrungsquellen fehlen. Die Tiere verhungern oder sind geschwächt, wenn sie sich fortpflanzen sollen.

Überwinterung bei verschiedenen Insektengruppen

Schauen wir uns nun an, wie verschiedene Insektengruppen den Winter konkret überstehen. Die Vielfalt der Strategien ist beeindruckend

Schmetterlinge: Meister der Überwinterung

Von den rund 180 Tagfalterarten in Deutschland überwintern nur sechs Arten als ausgewachsene Falter. Diese Arten haben sich besonders gut an die Kälte angepasst und gehören zu den winterhärtesten Insekten überhaupt.[13]

Zu ihnen zählen:

  • Zitronenfalter (Gonepteryx rhamni): Mit einer Lebenserwartung von bis zu zwölf Monaten ist er der Methusalem unter den mitteleuropäischen Schmetterlingen. Er überwintert frei in Sträuchern und ist dank seines Frostschutzmittels extrem kältetolerant.
  • Tagpfauenauge (Aglais io): Sucht geschützte Orte wie Baumhöhlen, Dachböden oder Schuppen. Überwintert auch gerne in Vogelnistkästen. (War in meinem Schleiereulenkasten ein regelmässiger Winterbesucher).
  • Kleiner Fuchs (Aglais urticae): Ähnliche Strategie wie das Tagpfauenauge.
  • Großer Fuchs (Nymphalis polychloros): Überwintert in geschützten Hohlräumen.
  • C-Falter (Polygonia c-album): Gut versteckt in zB. Holzstapeln, Schuppen, dichtem Gestrüpp …
  • Trauermantel (Nymphalis antiopa): Einer der selteneren Überwinterer, der ebenfalls geschützte Verstecke aufsucht.

Die meisten anderen Schmetterlingsarten überwintern als Ei, Raupe oder Puppe. Einige Nachtfalter wie die Frostspanner sind sogar erst im Winter aktiv und fliegen bei Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt.

C-Falter (Polygonia c-album)
C-Falter (Polygonia c-album)

Mücken und Fliegen: Ungebetene Wintergäste

Die Hausmücke ist ein klassisches Beispiel für Insekten, die den Winter in unseren Häusern verbringen. Sie sucht sich geschützte Orte wie Keller, Dachböden oder Scheunen und verfällt dort in eine Winterstarre. Die Eier vieler Stechmückenarten überwintern im Schlamm von Gewässern und schlüpfen erst im Frühling, wenn die Temperaturen steigen.[14]

Fliegen nutzen ähnliche Strategien. Einige Arten überwintern als Puppe, andere als ausgewachsenes Insekt in geschützten Räumen. Das erklärt, warum man auch im Winter gelegentlich Fliegen in Wohnungen findet – sie haben dort ihr Winterquartier bezogen.

Die Vorstellung, ein kalter Winter würde die Population von Mücken und Fliegen reduzieren, ist also falsch. Die Tiere sind perfekt an diese Bedingungen angepasst.

Libellen: Leben unter Wasser

Die meisten Libellenarten überwintern als Larven am Grund von Gewässern. Dort sind sie vor Frost geschützt, selbst wenn die Wasseroberfläche zugefroren ist. Die Larven fallen in eine Kältestarre und ernähren sich nicht mehr, bis im Frühling die Temperaturen steigen.[15]

Die Späte Adonislibelle (Ceriagrion tenellum) ist ein gutes Beispiel. Ihre Larven verbringen den Winter im Schlamm von Teichen und Gartenteichen. Im Frühling schlüpfen die Larven und verwandeln sich in ausgewachsene Libellen, die von Mai bis September fliegen.

Eine Ausnahme bildet die Winterlibelle, die als ausgewachsene Libelle überwintert und auch an milden Wintertagen aktiv sein kann.

Scharlach - oder Späte Adonislibelle (Ceriagrion tenellum)
Scharlach – oder Späte Adonislibelle (Ceriagrion tenellum)

Käfer: Marienkäfer als Gruppenüberwinterer

Marienkäfer sind bekannt dafür, dass sie in großen Gruppen überwintern. Sie suchen sich im Herbst geschützte Orte wie Baumrinden, Mauerspalten oder Dachböden und bilden dort Ansammlungen von bis zu hundert Tieren. Durch ihre Körper-eigenen Frostschutzmittel überstehen sie auch extreme Kälte problemlos.[16]

Vor der Winterstarre entleeren Marienkäfer ihren Darm, um dem Frost weniger Angriffsfläche zu bieten. Im Frühling erwachen sie und machen sich sofort auf die Suche nach Blattläusen, ihrer Hauptnahrungsquelle.

Andere Käferarten wie der Maikäfer überwintern als Larven – die sogenannten Engerlinge – tief in der Erde. Dort sind sie vor Frost geschützt und entwickeln sich über mehrere Jahre, bevor sie sich verpuppen und schlüpfen.

Wanzen: Unscheinbare Überwinterer

Die Grüne Stinkwanze (Palomena prasina) überwintert als ausgewachsenes Tier. Sie sucht sich geschützte Plätze in Gebäuden, unter Baumrinden oder in anderen Verstecken. Im Frühling wird sie wieder aktiv und pflanzt sich fort.

Wanzen fallen in eine Winterstarre und benötigen während dieser Zeit keine Nahrung. Ihre Körperfunktionen sind auf ein Minimum reduziert.

 Grüne Stinkwanze (Palomena prasina)
Grüne Stinkwanze (Palomena prasina)

Mythen und Missverständnisse rund um Insekten im Winter

Der hartnäckigste Mythos rund um Insekten und Winter ist die Vorstellung, dass strenge Kälte zu weniger Insekten im Sommer führt. Woher kommt dieser Irrglaube?

Warum der Mythos so verbreitet ist

Menschen denken oft in einfachen Ursache-Wirkungs-Beziehungen. Kälte tötet Pflanzen, lässt Wasser gefrieren und fühlt sich lebensfeindlich an. Warum sollte sie nicht auch Insekten töten? Diese Logik ist nachvollziehbar, berücksichtigt aber nicht die evolutionären Anpassungen, die Insekten entwickelt haben.

Ein weiterer Grund ist, dass wir im Sommer mehr Insekten sehen. Es scheint plausibel, dass ihre Zahl im Winter durch Kälte reduziert wird. Tatsächlich sind die meisten Insekten im Sommer aktiv, weil das ihre biologisch aktive Phase ist – nicht, weil es zu wenige gibt.

Was wirklich die Insektenpopulation beeinflusst

Die Anzahl der Insekten im Sommer hängt von vielen Faktoren ab, aber strenge Winter gehören nicht dazu. Viel entscheidender sind:[17]

• Verfügbarkeit von Nahrung und Lebensräumen

• Einsatz von Pestiziden in der Landwirtschaft

• Flächenversiegelung und Verlust von natürlichen Lebensräumen

• Lichtverschmutzung (leider stark zunehmend)

Ein milder Winter mit starken Schwankungen kann problematischer sein als ein konstant kalter Winter. Aber die Vorstellung, dass ein „richtiger“ Winter mit viel Frost die Insektenpopulation dezimiert, ist wissenschaftlich nicht haltbar.

Insekten sind Überlebenskünstler

Nach Millionen Jahren Evolution sind Insekten perfekt an die Bedingungen in Mitteleuropa angepasst. Sie haben Strategien entwickelt, die es ihnen ermöglichen, selbst härteste Winter zu überstehen. Wer auf einen kalten Winter hofft, um im Sommer weniger Mücken oder Wespen zu haben, wird enttäuscht werden. Die Insekten kommen zurück – wie jedes Jahr

Insekten im Winter bei minus 20 Grad - Zitronenfalter und andere Insekten  überleben Kälte.
Zitronenfalter (Gonepteryx rhamni)
Männchen

FAQ: Häufige Fragen zu Insekten im Winter

Sterben Insekten im Winter?

Die meisten ausgewachsenen Insekten sterben tatsächlich im Herbst, aber nicht durch Kälte, sondern weil ihr natürlicher Lebenszyklus endet. Sie hinterlassen Eier, Larven oder Puppen, aus denen im Frühling die nächste Generation schlüpft. Einige Arten überwintern jedoch auch als ausgewachsene Tiere und überleben den Winter problemlos.

Wie kalt können Insekten überleben?

Viele Insekten können Temperaturen von minus 20 Grad Celsius und mehr überstehen. Der Zitronenfalter ist beispielsweise bis minus 20 Grad kältetolerant, manche arktische Insektenarten überleben sogar noch tiefere Temperaturen.

Warum sehe ich im Winter keine Insekten?

Insekten sind wechselwarm und bei Kälte inaktiv. Sie ziehen sich in geschützte Verstecke zurück und fallen in eine Winterstarre. Deshalb sieht man sie nicht – sie sind aber trotzdem da, nur gut versteckt.

Führt ein strenger Winter zu weniger Mücken im Sommer?

Nein. Mücken und ihre Eier sind an Kälte angepasst und überleben normale Winter problemlos. Die Anzahl der Mücken im Sommer hängt eher von Faktoren wie Feuchtigkeit, Brutstätten und Temperaturen im Frühling ab.

Kann ich Insekten beim Überwintern helfen?

Ja. Laubhaufen, Totholz, hohle Pflanzenstängel und Insektenhotels bieten wichtige Überwinterungsplätze. Auch das Stehenlassen von Stauden über den Winter hilft vielen Insekten.

Was passiert, wenn Insekten zu früh im Jahr aktiv werden?

Wenn Insekten durch milde Phasen im Winter vorzeitig aus der Winterstarre erwachen und dann erneut Frost kommt, können sie erfrieren oder ihre Energiereserven aufbrauchen. Temperaturschwankungen sind gefährlicher als konstante Kälte.

Welche Insekten sind im Winter aktiv?

Einige Arten sind auch im Winter aktiv, beispielsweise Wintermücken und Frostspanner. Sie haben sich speziell an niedrige Temperaturen angepasst und nutzen die Wintermonate für ihre Aktivitätsphasen.

Quellen

[1] Wiemers, M. (2025). Insektenexperte am Senckenberg Deutschen Entomologischen Institut. Zitiert in: Riffreporter, „Wie Insekten den Winter überleben: Strategien gegen Kälte“.

[2] NABU (2024). „So überwintern Insekten im Garten“. Naturschutzbund Deutschland e.V.

[3] LBV Starnberg. „Winterstrategien: Insekten“. Landesbund für Vogel- und Naturschutz in Bayern e.V.

[4] National Geographic (2025). „Biene, Käfer, Ameise: Wie überwintern Insekten?“

[5] Freunde Hauptstadtzoos. „Insekten im Winter: Überlebensstrategien in der frostigen Zeit“.

[6] TÜV NORD (2024). „Wie überwintern Insekten?“ explore Magazin.

[7] Sigma Earth (2025). „How Do Insects Survive the Winter?“ Journal of Environmental Entomology.

[8] Wiemers, M. (2025). Zitiert in: Riffreporter, „Wie Insekten den Winter überleben“.

[9] National Geographic (2025). „Biene, Käfer, Ameise: Wie überwintern Insekten?“

[10] Freunde Hauptstadtzoos. „Insekten im Winter: Überlebensstrategien in der frostigen Zeit“.

[11 ]LBV – Unterschätzte Winterhelden.

[12] NABU (2024). „So überwintern Insekten im Garten“.

[13] NABU – „Winter in der Welt der Schmetterlinge“.

[14] Insektum (2023). „Wie überwintern Insekten und Spinnen?“

[15] LBV Starnberg. „Winterstrategien: Insekten“.

[16] National Geographic (2025). „Biene, Käfer, Ameise: Wie überwintern Insekten?“

[17] Sigma Earth (2025). „How Do Insects Survive the Winter?“