Moma alpium (Seladoneule)

Vor ein paar Tagen entdeckte ich eine auf einer Parkbank sitzende (dafür sind Bänke ja auch da!) Seladoneule…

Moma alpium

…dummerweise war das morgens um 09:00 Uhr. Da muss ich, man kann es sich schon denken, arbeiten. Leider führe ich während der Arbeitszeit auch keine Fotoausrüstung bei mir. Also habe ich schnell ein Foto mit dem Handy gemacht. Immerhin…

Den ganzen Tag habe ich dann gehofft, das Moma abends auch noch da sitzt. Nach Feierabend schnell nach Hause, Fotoausrüstung geschnappt und mit dem Fahrrad hin. Und tatsächlich! Sie saß auch um 16:15 Uhr noch da!
Dummerweise stand jetzt die Sonne für vernünftige Fotos sehr ungünstig. Ein paar habe ich aber einigermassen gut hin bekommen…

Moma alpium erreicht eine Flügelspannweite von 34 bis 42 mm und gehört zur Familie der Eulenfalter.
Diese Art bildet eine Generation pro Jahr aus, deren Falter von Mai bis Anfang August fliegen.

Die Raupen findet man von Juni bis September. Sie fressen an Blättern von Eiche, Erlen, Birken, Hasel, Hainbuche, Pappeln,Weißdorn, Mehlbeeren.
Die Verpuppung erfolgt in einem Gespinst. Die Puppe überwintert und kann mehrere Jahre liegen, bis der Falter schlüpft.

Den Falter kann man in weiten Teilen Mitteleuropas finden. Ebenso auf der iberischen Halbinsel und in Südengland. Auch in Russland, Nordchina, Japan,Korea kann man diesen Falter finden.

Dieser Falter steht in der Vorwarnstufe.
In Niedersachsen und NRW gilt sie als stark gefährdet. In Hamburg ist sie verschollen, vielleicht sogar ausgestorben. In Sachsen und Sachsen-Anhalt ist sie gefährdet.

 

Kommentare (9) Schreibe einen Kommentar

    • Axel Book

      Hallo Gü.

      Schön von Dir zu Lesen.
      Danke für die vielen netten Kommentare!
      Ich werde mir Deinen Blog gleich auch ansehen. Bin gespannt.
      Schönen Wochenbeginn!

      LG

      Axel

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  1. Hallo Axel, auch die Farbzusammenstellung ist interessant.
    Woran könnte es wohl liegen, dass diese Art teilweise bedroht oder an anderer Stelle schon nicht mehr vorkommt?
    Freue mich für dich, dass sich dein Aufwand dann doch noch gelohnt hat.
    HG VD

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    • Axel Book

      Hallo Veronika.

      Wenn Arten verschwinden oder ausgestorben sind hat meistens nur einer Schuld: Der Mensch!
      Es wird überall gebaut, die Umweltverschmutzung nimmt drastisch zu. Insektizide werde in Mengen eingesetzt. Auch im Privatbereich. Gärten verschwinden und werden durch Stein ersetzt. Monokulturen werden in der Landwirtschaft angebaut. Usw…usw…usw…

      Traurig!

      Schönen Wochenbeginn!

      LG

      Axel

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  2. Das ist ja eine Hübsche! Wie gut, dass man durch die Handies heutzutage quasi den Fotoapparat fast immer einstecken hat 😉

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    • Axel Book

      Hallo Mirja.

      Die Fotos mit dem Handy haben inzwischen eine bessere Qualität, als die mit meiner älteren Kompakt-Digitalkamera…

      LG

      Axel

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