Die Schwanzmeise (Ae. caudatus europaeus)

Jetzt zur Winterzeit kann man sie gut am Futterhaus beobachten. Die Schwanzmeise. Meistens ist es eine kleine Gruppe. Und oft haben sie es auf den Meisenknödel „abgesehen“…

Schwanzmeise

Schwanzmeise

Doch zuerst die Systematik:

Ordnung: Sperlingsvögel
Unterordnung: Singvögel
Familie: Schwanzmeisen
Gattung: Aegithalos
Art: Schwanzmeise

 

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Diese flinken „Federbällchen“ sitzen fast nie still. Sie hüpfen von einem Ast zum anderen. Fliegen zum Meisenknödel, dort hängen sie dann mit mehreren Exemplaren und picken. Und bevor man sich versieht, sind sich schon wieder weg…

Die Schwanzmeise wird zwischen 13 und 16 cm „groß“. Alleine 9-10 cm davon macht der Schwanz aus. Somit ist auch schon die Namensgebung geklärt 🙂
Die Flügel sind bis zu 7 cm lang. Wiegen kann eine Schwanzmeise je nach Größe bis zu 10 g. Auf eine 100g Tafel Schokolade kommen also 10 Schwanzmeisen zusammen 😉

Schwanzmeise2 Kopie

Die Schwanzmeise ist ein Standvogel, man kann sie das ganze Jahr beobachten. Im Winter kommen aber auch Zugvögel vor. Dies ist auch die Zeit, in der sie in Gruppen auftreten.

Die Brutzeit ist vom April – Juni. Ihr Nester werden in erster Linie in hohen Bäumen angelegt. 8 – 10 Eier legt das Weibchen, die dann 14 Tage bebrütet werden. Nach dem Schlüpfen bleiben die Nestlinge noch 16 Tage im Nest, bevor sie es verlassen.
Insekten, Larven und Sämereien sind die Nahrung der Schwanzmeisen.

Was ein Zaunkönig kann, kann ich auch!

Was ein Zaunkönig kann, kann ich auch!

Die Lebenserwartung dieser sympathischen Kerlchen (oder Frauchen) beträgt bis zu fünf Jahren.

In Mitteleuropa treten zwei Unterarten auf.
Ae. caudatus europaeus ist die Art, die bei uns vorkommt.
Vor allem in Norden und Nordosten Europas kommt die Unterart Ae. caudatus caudatus vor, die einen weißen Kopf, ohne den schwarzen Augenstreifen hat. Auf allen Fotos in diesem Blog ist Ae. caudatus europaeus zu sehen.
Das Verbreitungsgebiet beider Unterarten ist Europa (bis auf Island, Kreta, Sardinien und den Balearen), und Asien.

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Die Schwanzmeisen werden in der Roten Liste als nicht gefährdet eingestuft.

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Kommentare (2) Schreibe einen Kommentar

  1. Hallo Axel, Schwanzmeise – was für ein hübsches Vögelchen. Habe ich bei uns im Garten noch nicht gesichtet. Dabei ist das Futter hier doch so lecker.
    Liebe Grüße

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  2. Was für schöne Fotos! Die Schwanzmeisen mag ich ganz besonders gerne. Bei uns in den Weinbergen ziehen sie auch in Gruppen umher. Einmal saß ich auf einer Bank und war plötzlich von futtersuchenden Schwanzmeisen umgeben, die sich in ihrem zarten Zwitscherton unterhielten. Ganz bezaubernde Vögelchen!

    Liebe Grüße,
    Mirjam

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